FAQ

Was ist eigentlich AIRSOFT?

AIRSOFT (manchmal auch Softair) ist ein sportliches Taktikspiel im freien Gelände. Dabei ist das Prinzip sehr einfach und dem Paintball (das mit den Farbkugeln und Kleksen am Gewand) oder Völkerball (kennt jeder aus der Schule) ähnlich:

Ziel ist den gegnerischen Spieler durch einen Treffer aus dem Spiel zu befördern.

Dazu werden kleine 6mm Kunststoffkugeln, genannt „BBs“ und heute üblicherweise aus biologisch unbedenklichem oder abbaubarem Material, aus sogenannten Airsoft Guns (kurz ASG) verwendet. Diese werden mittels Gas- oder Federdruck abgeschossen und versucht so, sein Gegenüber zu treffen und aus dem Spiel zu schicken. Das setzt bei den Spielern einen hohen Grad von Fairness voraus, da man Treffer nicht anhand von Farbflecken (wie bei Paintball) nachweisen kann. Ein Treffer am eigenen Körper oder der Ausrüstung wird mit einem lauten „Hit!“ bestätigt. Getroffen verlässt der Spieler das Feld und geht in die sogenannte „Safezone“. Meistens darf er dann unter bestimmten Voraussetzungen wieder ins Spiel einsteigen und weiter mitspielen – denn mit – und gegeneinander Spielen ist den Airsoftlern gemeinsam. Solche Spiele können von wenigen Stunden bis hin zu mehreren Tagen dauern. Das hängt stark von der gewählten Spielart ab.

Als Spielgelände eignen sich abgelegene Wälder, Kiesgruben, alte Industriegelände.

 

Schutzausrüstung

Auf Grund der hohen Geschwindigkeiten von 400fps (ca. 120 m/s) der verschossenen BBs ist die Sicherheitsausrüstung ein wichtiger und unerlässlicher Bestandteil. Niemand spielt ohne seine Schutzausrüstung. Niemals! Ähnlich einem Motorradfahrer der zu seiner Sicherheit einen Helm trägt, tragen Airsoftspieler während des Spiel durchgehend geeignete Sicherheitsbrillen. Dazu kommen festes Schuhwerk, Handschuhe, teilweise Helme usw. Es ist nun mal ein Outdoor Freizeitsport bei dem man durch richtige Ausrüstung versucht das Verletzungsrisiko zu gegen null zu minimieren.

 

Ausrüstung allgemein

Für eine Startausrüstung samt ASG muss mit etwa € 500,- kalkuliert werden. Dem oben angesprochenen Sammlerwesen „Reenactment“ sind aber auch in diesem Sport keine Grenzen gesetzt. Begrenzt wird das nur durch das in der Geldbörse zur Verfügung stehende Kapital. Durch Wiederverkaufen von nicht mehr benutzter Ausrüstung und Neuanschaffung der dann gewünschten zumeist besseren Teile, kann man oft für wenig Geld dem Sammlerziel wieder einen Schritt näher kommen.

Größtenteils werden militärische Tarnausrüstungen und Zubehör wie Holster, Helme, Funkgeräte verwendet. Der Tarneffekt dient hauptsächlich dazu nicht als erster entdeckt zu werden. Allerdings dient er auch dem Teamgeist, wenn ganze Gruppen ähnliches Gewand tragen. Wie bei einem Fußballverein eben auch. Und während sich ein Fußballfan das Trikot seines Lieblingsvereins kauft, holt sich ein Airsoftspieler beim „Reenactment“ (engl. Nachspielen, Nachahmen) eben ein Uniformhemd seiner Lieblingstruppe.

 

Geschichtliches zu Airsoft

Die Ursprünge des Airsoft Sports finden sich nach Ende des zweiten Weltkrieges in Japan wieder. Dort waren Waffen seit jeher für Bürger verboten. Findige japanische Unternehmer ließen schwache durch Druckluft betriebene Waffennachbauten, die nicht vom Waffenverbot betroffen waren, herstellen und bedienten so die waffenbegeisterte Klientel Japans. So begann sich Airsoft dann um die ganze Welt verteilen.

Heute gelten in den meisten Ländern der Erde diese Airsoft-Waffen (ASG) auf Grund ihrer viele tausend Mal geringeren Energie als echte Schusswaffen als Spielzeuge. Eine Ausnahme bildet hier Deutschland. Dort sind diese ASGs im Waffengesetz erfasst und bedürfen einer Anpassung auf Einzelschuss (Dauerfeuer verboten) und einer entsprechenden Bestätigung des Umbaus – dem Beschußzeichen „F“. In Österreich gilt eine Airsoft Gun als Spielzeug. Trotzdem ist der Erwerb und Besitz erst ab dem vollendeten 18 Lebensjahr erlaubt.

Das ist auch gut so. Denn dieser Sport benötigt im hohen Maß Fairness während des Spiels vor allem aber geistige Reife der handelnden Personen im Umgang mit den Utensilien. Denn wenn wir auch mit Schutzkleidung spielen um uns im Spiel zu schützen, ist ein achtsamer Umgang außerhalb des Spielfeldes mit den originalgetreuen Repliken der echten Waffen unbedingt angebracht. Dritte oder Airsoft fremde Personen erkennen den Unterschied nicht und rufen gegebenenfalls zu Recht die Polizei um Hilfe. Auch wenn der Besitz und sachgemäße Umgang legal ist, diesen Besuch will sich jeder ersparen. Wer das trotzdem nicht beachtet schadet sich selbst, vor allem aber dem Airsoftsport in Österreich.

 

Der Beitritt

Du fühlst dich nach wie vor der Herausforderung von Airsoft gewachsen? Wir haben dein Interesse geweckt? Du willst vielleicht sogar in unserem Verein ordentliches Mitglied werden?

Was musst du beachten bzw.  solltest du bereit sein zu investieren?

  • Du musst über 18 Jahre alt sein.
  • Wir brauchen deine Fairness und Bereitschaft zur Mitarbeit.
  • Teamgeist sollte dir unbedingt am Herzen liegen.
  • Du solltest bereits sein, deine Freizeit in diesen Sport zu investieren.
  1. Zuerst wirst du von uns (im speziellen vom Vereinsvorstand) zu einem persönlichen Treffen eingeladen, welches abseits des Spielfelds stattfindet. Das dient dazu um dich zuvor auch persönlich kennenzulernen. Bei einem Spiel ist oft nicht genug Zeit um sich ausreichend und in Ruhe zu unterhalten bzw. zu „beschnuppern“.
  2. Weiter geht es dann mit ca . 3-5 gemeinsamen Spielen bei denen wir beobachten wie du dich bei uns eingliederst.
  3. Nach diesen Spielen wird durch den Vereinsvorstand entschieden ob du aufgenommen wirst.

Du möchtest nur mal „schnuppern“?

Auch kein Problem, melde dich in unserem Forum (http://rsat.at/webseiten/forum/) an.